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Bundeskanzler Bruno Kreisky (1970-1983), einer der bedeutensten Politiker der Republik Österreich, schreibt in seinem autobiographischen Memorienbuch folgendes:
Seiten 41-42: „Auch mein Vater war von dieser Tragödie betroffen. Er war in leitender Stellung in einem der großen Textilkonzerne der Monarchie, der seine großen Fabriken in Böhmen und Ungarn hatte, in kleinen Orten, die Strakonitz oder Güns-Köszeg hießen. Zu diesem Konzern gehörte auch –eine klaine Ironie der Geschichte- eine Fez-Fabrik. Es gab derer zwei in Europa: eine in Österreich-Ungarn, wo man die roten Feze herstellte, und eine kleinere in Frankreich. Kurz nach dem Krieg hatte Kemal Atatürk das Tragen des Fezes verboten, und damit ging ein großer Markt verloren“
Bruno Kreisky: Zwischen den Zeiten. Erinnerungen aus fünf Jahrzehnten. Wien 1986.
Für näher Infos bezüglich Bruno Kreisky: www.aeiou.at/aeiou.encyclop.k/k790878.htm
Photo: Kreisky in 1926
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